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06.09.2013 | Wettbewerb: Schüler bauen Achterbahnen

Der Schülerwettbewerb der Ingenieurkammer Baden-Württemberg hat sich längst zu einer begehrten Attraktion für junge Nachwuchstalente entwickelt. In jedem Schuljahr steigen die Teilnehmerzahlen. Über 12.500 baden-württembergische Schülerinnen und Schüler haben sich in den zurückliegenden acht Jahren dafür begeistert. Zum Schuljahresbeginn 2013/14 lobt die Kammer den Wettbewerb nun zum neunten Mal aus zusammen mit ihren Schwesterkammern in Brandenburg, Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland.

Die Landespreisverleihung findet voraussichtlich am 30. April 2014 im Europa-Park in Rust statt. Der Ort ist passend zum Thema gewählt, denn in diesem Schuljahr sollen die Schüler unter dem Titel »loopING« eine Achterbahn entwerfen und im Modell bauen.
»Ich freue mich über das große Interesse der baden-württembergischen Schülerinnen und Schüler an dem Wettbewerb«, sagt Schirmherr Andreas Stoch MdL, Kultusminister des Landes Baden-Württemberg. »Die komplexe Aufgabenstellung des Themas 'LoopING' erfordert neben technischen auch handwerkliche und gestalterische Kompetenzen. Damit eignet sich der Wettbewerb hervorragend für Teamarbeiten, bei denen die Kinder und Jugendlichen ihre individuellen Fähigkeiten einbringen und voneinander lernen können.«

Mit dem Wettbewerb will die Kammer laut Vizepräsident Prof. Dr.-Ing. Stephan Engelsmann langfristig junge Leute auf spielerische Art und Weise für Naturwissenschaft und Technik begeistern. »Mit den jährlich wechselnden Wettbewerbsthemen wollen wir auf die Vielfältigkeit des Bauingenieurberufs aufmerksam machen«, betont Engelsmann. »Langfristig verfolgt die Ingenieurkammer damit das Ziel, die Studienanfängerzahl in den ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtungen zu erhöhen und damit dem Fachkräftemangel in den technischen Berufen entgegenzuwirken.«

Der vom Europa-Park unterstützte Wettbewerb richtet sich an alle allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in Baden-Württemberg.

Teilnehmen können Schülergruppen oder einzelne Schülerinnen und Schüler. Die Modelle dürfen nur mit einfachen Materialien gebaut werden, ohne Verwendung von Industriemaschinen wie Fräsen oder Kreissägen. Die Achterbahn muss am Ende funktionsfähig sein, was mittels einer Kugel getestet wird, die die Schüler selbst wählen und miteinreichen. Die Kugel muss bei dem Test auf der Fahrbahn vom Startpunkt bis zum Endpunkt gelangen.

Zunächst werden die Landessieger in den Alterskategorien bis Klasse acht und ab Klasse neun ermittelt. Die ersten drei Siegermodelle beider Alterskategorien treten anschließend im Frühjahr beim Gesamtwettbewerb der fünf Kammern unter der Schirmherrschaft von Bundesbildungsministerin Prof.

Dr. Johanna Wanka (CDU) gegeneinander an. Anmeldeschluss für den Landeswettbewerb ist der 29. November 2013.

Weitere Informationen

Quelle: INGENIEURKAMMER BADEN-WÜRTTEMBERG

06.09.2013

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