Bund der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure e.V.
Landesgruppe Niedersachsen

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08.10.2013 | Neue Interessengemeinschaft Geodäsie positioniert sich zur Energiewende

Die Geodäsie-Verbände BDVI, DVW und VDV unterzeichnen anlässlich der INTERGEO 2013 in Essen eine Vereinbarung zur Bildung der „Interessengemeinschaft Geodäsie“. Ziele dieser Allianz sind ein gemeinschaftliches Auftreten gegenüber Gesellschaft und Politik sowie koordinierte Nachwuchsaktivitäten (www.arbeitsplatz-erde.de) angesichts des Fachkräftemangels. Damit soll die hohe gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung geodätischer Expertise von Vermessung über Geoinformation, Wertermittlung bis Landmanagement in den öffentlichen Fokus gerückt werden. In gemeinsamer Verantwortung soll das Berufsfeld der Geodäsie als Ingenieurdisziplin zur Lösung wichtiger gesellschaftlicher Fragen zukunftsfähig entwickelt werden.

Als erstes Ergebnis legt die  Interessengemeinschaft Geodäsie  das Positionspapier „Die Geodäten und die Energiewende“ vor. Die Energiewende als gesellschaftliches Megathema kann nur gemeinsam von Politik, Verwaltung, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zum Erfolg geführt werden. Deutschland hat das Potential, zum Leitmarkt für Energieeffizienz, Klimaschutz und den Ausbau Erneuerbarer Energien zu werden. Wir Ingenieure setzen dabei auf nachhaltiges, qualitatives Wachstum. Wir sehen uns deshalb in der Verpflichtung und verstehen es gleichzeitig als Chance, diesen Markt entscheidend mit auszugestalten.

Die Interessengemeinschaft Geodäsie

  • stellt mit ihrem Positionspapier die breite Angebotspalette geodätischer Expertise bei der Gestaltung der Energiewende vor

  • ergreift die Initiative zu einem intensiven Dialog mit den Entscheidungsträgern und Akteuren der Energiewende

  • bietet sich Bund, Ländern und Kommunen sowie nichtstaatlichen Organisationen als Partner und Berater zur erfolgreichen Gestaltung der Energiewende an

  • appelliert an die Entscheidungsträger in Politik, Verwaltung und Wirtschaft, die geodätische Fachkompetenz in ihre Beschlüsse und Maßnahmen zur zukünftigen Energiepolitik einfließen zu lassen.

Pressemitteilung zum Download

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